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Rentenberechnung 2014 – das ist zu beachten

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Rentenberechnung 2014 – das ist zu beachten

Die Rentenreform des Jahres 2014 hat mit der abschlagsfreien Rente ab 63 eine wesentliche Neuerung mit sich gebracht, die bei der Rentenberechnung zu berücksichtigen sind. Grundsätzlich gilt seit 2012, dass Versicherte die volle Altersrente erst mit 67 Jahren erhalten, sofern sie nach dem 1. Januar 1964 geboren sind.

Für die älteren Jahrgänge wird das Renteneintrittsalter schrittweise angehoben. Für alle Versicherten, die regulär im Jahre 2014 in Rente gehen, liegt es bei 65 Jahren und drei Monaten. Neu ist die Möglichkeit, nach 45 Jahren Beitragsjahren bereits im Alter von 63 Jahren abschlagsfrei in Rente zu gehen.

Rentenexperten wie Anika Rasner vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) raten auch jedem Berechtigten dazu, von dieser Option Gebrauch zu machen. Sie hat ermittelt, dass der Vorteil, der durch den vorzeitigen Rentenbezug über zwei Jahre bewirkt wird, in der Regel nicht durch die erhöhten Ansprüche kompensiert werden können, die sich aus der fortgesetzten Beitragszahlung ergeben, wenn man zwei Jahre freiwillig weiterarbeitet. Nach ihren Berechnungen lohnt sich das Weiterarbeiten für die Rente erst, wenn der Versicherte ein Lebensalter von einhundert Jahren erreicht.

Eine wesentliche Ursache ist dabei die schrittweise Erhöhung der Besteuerung der Renten. Wer im Jahre 2014 in Rente geht, versteuert 68 Prozent seiner Altersbezüge, im Jahre 2016 werden es schon 72 Prozent sein. Weitere Informationen zur Rentenberechnung finden sich auf dieser Webseite.