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Immobilienfinanzierung

Fast jeder Verbraucher, der sich ein Haus oder eine Eigentumswohnung zwecks Selbstnutzung kaufen möchte, muss eine Immobilienfinanzierung in Anspruch nehmen, um die anfallenden Kosten finanzieren zu können. Der Begriff der Immobilienfinanzierung bezeichnet im Grunde die Gesamtheit aller Mittel, die für den Kauf, den Bau und alle weiteren anfallenden (Neben-)Kosten zur Verfügung stehen müssen. So unterscheidet man beispielsweise alle Mittel auch in die zwei Gruppen Eigenkapital und Fremdkapital. Den größten Anteil an einer jeden Immobilienfinanzierung hat fast immer das Fremdkapital. Es wird allgemein angeraten, dass man Eigenkapital zwischen mindestens zehn und im Idealfall 20 Prozent mit in die Immobilienfinanzierung einbinden kann. Somit besteht die Baufinanzierung im Umkehrschluss also in den meisten Fällen zu 80-90 Prozent aus Darlehen und Krediten, welche von Banken und anderen Stellen zur Verfügung gestellt werden.

Mittlerweile gibt es verschiedene Gruppen von Kreditgebern im Bereich der Immobilienfinanzierung. Bei einer relativ genauen Differenzierung kann man mindestens sechs verschiedene „Arten“ von Kreditgebern ausmachen, die auch für die Immobilienfinanzierung nutzbare Kredite zur Verfügung stellen können. Dabei handelt es sich um inländischen Filialbanken und Direktbanken, um ausländische Banken (u.a. Fremdwährungsdarlehen), um die KfW-Bank, um Realkreditinstitute und um die vielen Bausparkassen, die letztendlich das Bauspardarlehen zur Verfügung stellen. Eine „Kunst“ im Zuge der Immobilienfinanzierung ist es auch, dass man die für sich selbst ideale Mischung aus diesen Angeboten zusammen stellt. Meistens nimmt zwar der Immobilienkredit der Hausbank den größten Anteil am gesamten Fremdkapitalbedarf ein, aber natürlich kann man den fehlenden Betrag sinnvoll durch andere genannte Kreditarten ergänzen.

Die stützende Säule der Immobilienfinanzierung ist das Hypothekendarlehen, welches von Universalbanken und Pfandkreditinstituten als mögliche Alternativen vergeben werden kann. Bei diesem Darlehen ist zunächst zu beachten, dass sich der Kreditnehmer für die „richtige“ Zinsgestaltung entscheidet. Das bedeutet, man sollte eine langfristige Zinsbindung wählen, wenn die Hypothekenzinsen derzeit niedrig sind, und andererseits einen variablen Zinssatz bei aktuell hohem Zinsniveau vereinbaren. Darüber hinaus ist natürlich auch der Zinssatz entscheidend, denn im Bereich der Immobilienfinanzierung könne schon geringe Unterschiede beim Effektivzinssatz einen nicht unerheblichen Betrag in Euro pro Jahr bedeuten, den man bei günstigen Angeboten an Zinsen einsparen kann. Daher ist es stets anzuraten, Angebote im Detail zu vergleichen.