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Altersvorsorge: gesetzliche RV oder Rürup Rente?

Die Frage danach ob man sich für die gesetzliche Rentenversicherung oder eher für eine Rürup Rente entscheiden sollte, kann so weit eingegrenzt werden, wenn man hierbei berücksichtigt, dass  alle Pflichtversicherten in der gesetzlichen Rentenversicherung (z.B. Angestellte und Arbeiter) die Rürup Rente nur als Ergänzung wählen können. Bei Selbstständigen als z.B. der Personenkreis mit Einnahmen aus gewerblicher Tätigkeit muss tatsächlich gewählt werden, ob man freiwillig in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlt oder lieber einen soliden privaten Rentenversicherungsvertrag abschließt auf Basis der Rürup Rente. Neben der Rürup Rente gibt es aber auch weitere bekannte Altersvorsorge Produkte wie zum Beispiel die Riester Rente.

Eine finanzielle Vorsorge für das Alter muss jeder treffen auch bei dem Personenkreis, welcher schon Pflichtbeiträge in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlt, empfiehlt sich eine Zusatzvorsorge. Die gesetzliche Rentenversicherung wird vom verdienten Einkommen abgezogen und der Beitragssatz ist hier für alle gleich, dies hat aber auch zur Folge das gut verdienende Personen hier mehr einzahlen als andere und damit auch in aller Regel höhere Ansprüche erwerben. Aber selbst dieser Personenkreis wird bei genauer Betrachtung und Prüfung der Ansprüche aus der gesetzlichen Rentenversicherung feststellen, dass im Vergleich zum bisherigen Einkommen eine Lücke entsteht.

Diese Lücke könnte man z.B. auch mit einer privaten Rürup Rente absichern und somit sicherstellen, dass man bei Beginn der Altersrente genügend finanzielle Mittel erhält, um z.B. die fixen Kosten und hoffentlich auch ein wenig mehr abzudecken. Weitere Vorteile der Rürup Rente sind u. a. auch die steuerliche Absetzbarkeit der aufgewandten Prämien. Hier gilt grundsätzlich das die Beiträge zusammen mit den gezahlten Beiträgen zur gesetzlichen Rentenversicherung von der Steuer als Sonderausgaben abgezogen werden können. Das Finanzamt sieht aber eine maximal absetzbaren Betrag von EUR 20.000,- im Jahr vor, welcher sich aber auf das Jahr 2025 bezieht. Aktuell sind immerhin hiervon bis zu 72% absetzbar.

Im Gegenzug zur aktuellen Steuervergünstigung muss beim Rentenbezug diese versteuert werden. Aber auch hier ist ein Vorteil ersichtlich, da eine volle Besteuerung erst ab dem Jahr 2040 zum Tragen kommt, liegt man aktuell mit 62% im positiven Bereich.