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Wirtschaftskrise – Warum man trotzdem Aktien kaufen sollte

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Finanzexperten und Vermögensverwalter sind sich einig: Derzeit existiert kaum eine bessere Geldanlage als die Investition in Aktien. Allerdings hat sich diese Erkenntnis bei den deutschen Privatanlegern noch nicht durchsetzen können. Sie meiden Aktien, weil sie denken, dass mit dieser Anlageform zu hohe Risiken verbunden sind. Doch wer ein paar grundlegende Regeln beim Aktienkauf beachtet, kann mit Unternehmensanteilen derzeit nicht viel falsch machen.

Die Angst vor Aktien

Psychologisch gesehen ist es nachvollziehbar, dass Deutsche vor Aktien zurück schrecken. Gegenwärtig besitzen weniger als vier Millionen deutsche Verbraucher überhaupt noch Aktien. In den vergangenen zehn Jahren kam es zu drei großen Rückschlägen an den internationalen Kapitalmärkten: Das Platzen der Dotcom-Blase, die internationale Finanzkrise und die Eurokrise haben das Vertrauen der privaten Anleger in die Verlässlichkeit von Aktienwerten stark erschüttert. Aus diesem Grund meiden die meisten Bürger die Anlage in Aktien und investieren lieber in scheinbar sichere, festverzinsliche Sparformen. Dabei wird gerne übersehen, dass die zunehmende Geldentwertung durch Inflation den realen Wert dieser Spareinlagen gefährdet.

Aktien als gute Anlagealternative

Tatsächlich wären Privatanleger besser beraten, wenn sie ihre negativen Erfahrungen der Vergangenheit mit Aktien vergessen könnten und heute in diese Anlageform investieren würden. Denn die Einstiegskurse sind außerordentlich günstig und auch die fundamentalen Daten der meisten Aktiengesellschaften versprechen eine positive Entwicklung in der Zukunft. Für Aktien spricht auch die hohe Dividendenrendite, die viele Standardwerte aufweisen. Sie liegt in zahlreichen Fällen deutlich über der Verzinsung von Festgeld und Staatsanleihen. Nicht zuletzt stellen Aktien als Realwerte einen zuverlässigen Schutz vor inflationären Entwicklungen dar. Während andere inflationsgeschützte Anlagen, wie Immobilien und Gold, aufgrund der verstärkten Nachfrage in den letzten Jahren bereits stark an Wert gewonnen haben und deswegen nicht mehr zu empfehlen sind, stellt sich die Situation bei Aktien komplett anders dar. Hier können Anleger noch Unternehmensanteile zu äußerst günstigen Preisen kaufen.

Risikostreuung und Information

Dennoch gehören Aktien natürlich einer höheren Risikoklasse an als festverzinsliche Anlagen. Aber wer sich permanent umfassend über die wirtschaftliche Entwicklung insgesamt und der Unternehmen informiert, deren Anteile er kaufen möchte oder schon besitzt, kann schnell auf negative Nachrichten reagieren. Eine breite Streuung des Anteilsbesitzes schützt vor größeren Verlusten, wenn sich bei einzelnen Werten Misserfolge einstellen sollten.